Schon um 1600 herum befassten sich Forscher mit der Untersuchung von kleinen Dingen. Sie experimentierten dazu mit verschiedenen Techniken und fanden einen Weg Lichtstrahlen über Linsen und Spiegel so umzulenken, dass sie das zu untersuchende Objekt vergrößert darstellten. Ihnen haben wir das auch heute noch bekannte Lichtmikroskop zu verdanken, dass sicher jeder schon einmal im Biologie-Unterricht verwendet hat.
Die Vergrößerung mit einem solchen Mikroskop ist jedoch stark von der Wellenlänge des verwendeten Lichts abhängig und liegt bei maximal 0,2 Mikrometern. Diese Beschränkung trieb Forscher dazu auch mit anderen Wellen zu experimentieren. So entstand zum Beispiel auch die Ultraschall-Mikroskopie, bei der Schallwellen auf ein zu untersuchendes Objekt geworfen werden und die zurückfallenden Wellen erfasst werden. Dadurch ergibt sich ein Abbild, anhand dessen man zum Beispiel die Materialeigenschaften eines Objektes genauer untersuchen kann. Diese Technik wird zum Beispiel auch bei Untersuchungen von Materialien auf Defekte oder Veränderungen angewandt.
Trotzdem reicht auch dieses Verfahren noch nicht aus, sich die wirklich kleinen Dinge genauer anschauen zu können. Hierfür muss man auf andere Techniken zurückgreifen.
Tags: Lichtmikroskop, Mikroskop, Ultraschallmikroskop, Wellen
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