Rückkehr und Eröffnung

Am Dienstag Abend um 17 Uhr war es soweit. Eine Gruppe junger, tapferer Forscher versammelte sich an dem Ort, an dem sie die letzte Missionkarte vermuteten: Im Technoseum in Mannheim.

Ihre Vermutung wurde bestätigt. Sie fanden nicht nur die letzte Karte sondern hatten auch noch die Möglichkeit, alle bisherigen Karten noch einmal an zwei Laptop-Stationen auszuprobieren.

Aber es gab auch noch etwas zu erledigen. Die Anwesenden mussten anhand von verschiedenen Hinweisen eine Ziffernreihenfolge herausfinden. Mit dieser konnten die jungen Forscher den Rückwandlungsprozess meiner Nano-Maschine starten. Ich wurde dadurch wieder auf meine normale Größe vergrößert und konnte allen vor Ort von meinen Erlebnissen berichten. Natürlich lud ich auch alle ein, da der “Nano-Fahrstuhl” nun in beide Richtungen funktioniert, selbst einmal in die Nanowelt abzutauchen. Alle wagten den Schritt und waren erstaunt über die vielen Dinge in der kleinen Welt.

Das Technoseum öffnet darüber hinaus ab heute eine Sonderausstellung mit dem Thema Nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie, die vom 18.03. bis zum 03.10. besichtigt werden kann. Schaut doch mal vorbei und probiert meine Maschine, den Nano-Fahrstuhl, selbst einmal aus.

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Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » |18. März 2010


Tiefe Einblicke

Fotograf: Kathrin Reimann

Bei meinem kleinen Gewinnspiel zum Thema Nanotechnologie in unserer Umwelt sind ja bereits ein paar Fotos eingegangen und es ist noch nicht zu spät, noch weitere Fotos einzusenden um selbst noch daran teilzunehmen.

Links seht ihr zum Beispiel ein Foto, das von Kathrin aufgenommen und eingereicht wurde. Es zeigt die Tube einer Zahnpasta, mit deren Hilfe man mittels eines besonderen, neuen Wirkstoffes nanofeine, also kleinste Defekte am Zahnschmelz reparieren kann. Es steckt also tatsächlich ein kleines Stückchen Nanotechnologie in dieser Tube.

Die Stiftung Wartentest hat sich diese Zahnpasta in einem ihrer Schnelltests schon einmal genauer angeschaut und empfiehlt lediglich, nicht vollständig auf diese Zahnpasta umzusteigen, da sie kein Fluorid enthält.

Letzteres schützt wird in Zahnpasten zum Schutz vor Karies verwendet. Was andere Auswirkungen der verwendeten Nanotechnologie anbelangt, so fehlen bislang einfach Untersuchungen über mögliche Langzeit-Auswirkungen.

Habt ihr Euch Eure Zähne eigentlich schon einmal genauer angeschaut? Wenn nicht, dann werft mal einen Blick auf das folgende Video. Es stellt einen Zoom-In, also eine starke Vergrößerung, in das Zahninnere dar, wie man es zuvor noch nicht gesehen hat.

Auch der Zoom-In in das Innere eines Flügels von einem Schmetterling ist sehr beeindruckend.

Weird Weird Science hat noch mehr dieser faszinierenden Filme in seinem Dailymotion-Profil hochgeladen. Aber schaut doch selbst…

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Kategorie Allgemein | 1 Kommentar » |13. März 2010


Die letzte Karte

Finde die KartenDie Orte der letzten Karten habt ihr bereits herausgefunden. Wenn ihr noch nicht dort wart, dann holt Euch schnell vor Ort noch eine Karte ab.

Mit der fünften Karte verhält es sich nun etwas anders: Diese kann nur an einem bestimmten Tag und zu einer bestimmten Uhrzeit abgeholt werden – kurz vor meiner geplanten Rückkehr.

Kommt also am Dienstag 16.03.2010 um 17 Uhr zu dem Ort, zu dem Euch die kommenden Hinweise führen werden. Bringt am besten auch ein paar Freunde mit, damit ihr gemeinsam die letzte Aufgabe lösen und mich aus der Nanowelt zurückholen könnt.

Ich freue mich schon sehr darauf, Euch nach meiner Wiederkehr auch real Kennenlernen zu können.

Der Ort der Karte (5) befindet sich in der Nähe eines Stadions.

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Kategorie Allgemein | 3 Kommentare » |13. März 2010


Die vierte Karte

Die vierte Karte war schon nach kurzer Zeit gefunden. Mit geschärften Sinnen hatten es einige von Euch sogar schon nach dem 2. Hinweis geschafft, den Ort der Karte zu lokalisieren und sie in den eigenen Händen zu halten. Das verdient meinen vollen Respekt.

Wer die Karte noch nicht abgeholt hat, der kann der Zusammenfassung der Hinweise hier noch einmal folgen und dann die Karte vor Ort abholen:

Diese Karte findet ihr in einem Gebäude, in dem sich alles auf mechanische Arbeit konzentriert

In der Nähe des gesuchten Gebäudes/Werkes gibt es einen größeren Park

Ein alter Wasserturm ziert die Mitte des Werksgeländes und auch einige Fotos davon. So weit müsst ihr aber nicht. Es reicht der Empfang

Jonas hat von seiner Suche nach der Karte ein kurzes Video aufgezeichnet. Dort könnt ihr sehen, ob ihr mit Eurer Vermutung des Ortes richtig liegt oder ihr findet noch den einen oder anderen Anhaltspunkt wo der Ort sein könnte.

Wie immer könnt ihr die Karte natürlich auch hier herunterladen, wenn ihr nicht aus Mannheim kommt.

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Kategorie Karten | 0 Kommentare » |13. März 2010


Szenarien des Horrors

Nicht nur Drehbuchautoren beschäftigen sich mit nano-technologischen Visionen der positiven und negativen Art. Auch einer der Pioniere der molekularen Nanotechnologie, Kim Eric Drexler, setzte sich damit 1986 in seinem Buch Engines of Creation auseinander und begründete somit den Begriff Grey goo.

Gemeint ist damit ein hypothetisches Weltuntergangs-Szenario im Zeichen der Nanotechnologie. Kleinste Roboter sind außer Kontrolle geraten und verschlingen alles, was ihnen in die Quere kommt, um sich selbst zu replizieren. Die gesamte Erde fällt somit einer sich immer weiter ausbreitenden grauen Masse, dem Grey goo zum Opfer, bis letztendlich kein Leben mehr auf unserem Planeten existiert.

Zwar ist der folgende Zeichentrick-Film (Englisch) nicht ganz ernst zu nehmen, aber er verdeutlicht ziemlich gut, was man unter dem grauen Schleim, also dem Grey goo, versteht:

2002 griff auch Michael Crichton das Thema Nanotechnologie in seinem Roman Beute (Originaltitel: Prey) auf und ließ seine Hauptfigur Jack Foreman nicht nur gegen eine Vielzahl selbst-organisierter und unkontrollierbarer, kleiner Maschinen-Organismen antreten.

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Kategorie Allgemein | 1 Kommentar » |10. März 2010


Die dritte Karte

Sehr gut. Mit dem letzten Hinweis zur dritten Karte konnten einige von Euch diese gestern ebenfalls entdecken und aktivieren.  Wenn ihr aus Mannheim seid und die dritte Karte auch von jenem Ort holen wollt, dann folgt diesen Hinweisen:

Diese Karte befindet sich in einem stillen Raum

Vor dem Gebäude mit dem stillen Raum steht ein großer, auffälliger Steinbogen

Ganz in der Nähe des stillen Raumes ist ein großes Werk, in dem z.B. grüne Traktoren hergestellt werden. Der stille Raum befindet sich an der Straße, die den gleichen Namen trägt wie das Werk

Es sind noch genügend dritte Karten an diesem Ort zu finden. Von den zweiten Karten sind auch noch einige vorhanden, die ihr Euch an dem anderen Ort abholen könnt. Und wenn ihr nicht aus Mannheim kommt oder zur Zeit keine Möglichkeit habt in Mannheim selbst die Orte aufzusuchen um Euch die Karten zu holen, dann könnt ihr sie hier wie immer herunterladen. Klickt einfach auf das Bild der Karte links oben in diesem Artikel oder auf das neue Symbol oben rechts in der Seitenleiste.

Die nächste Karte (4) findet ihr in einem Gebäude, in dem sich alles auf mechanische Arbeit konzentriert.

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Kategorie Karten | 0 Kommentare » |10. März 2010


Visionen der Vergangenheit und Zukunft

Star Trek

Quelle: Paramount

Das Thema Nano spielte bislang nicht nur in dem Kassenschlager Avatar eine Rolle. Es gibt auch zahlreiche andere Beispiele aus Film und Fernsehen, die das Thema aufgreifen. Schon in den 50er Jahren griff der Film Die unglaubliche Geschichte des Mr. C das Thema einer superkleinen Welt auf. Darin war die Hauptfigur Scott Carey zu lange einer Mischung von radioaktiven Strahlen und Pestiziden ausgesetzt und begann kurzerhand zu schrumpfen. Weder die medizinischen Errungenschaften seiner Zeit noch das Wissen über Ursache des Schrumpfens konnten den Prozess stoppen.

Ein anderes Beispiel für die Einbindung dieses Themas ist in der Science-Fiction und Mystery-Fernsehsehrie The Outer Limits – Die Unbekannte Dimension zu sehen. Diese Serie bestand aus Einzelepisoden in denen häufig die Möglichkeiten der Wissenschaft und Technik in visionärer Art und Weise gezeigt wurden. Dabei begann jede Folge mit den Worten des Off-Sprechers: „Sind Sie bereit, bereit für das Unbekannte?“ In einer der Episoden schaffte es ein Wissenschaftler sogar mit Hilfe von Nanoteilchen sämtliche Krankheiten zu heilen, wobei dies zu unvorhersehbaren Konsequenzen führte. Auch in anderen Episoden spielte Nano immer wieder eine der Hauptrollen mit allen positiven und negativen Konsequenzen.

Andere Drehbuchautoren griffen das Thema auf und erschufen zum Beispiel ganze Rassen die auf Nanotechnologie setzten. So gab es im Star Trek Universum zum Beispiel die Rasse der Borg, die vom ersten Moment an nur einer Direktive folgten: Fremde Rassen zu überfallen und diese der eigenen Rasse einzuverleiben. Sie injizierten ihren Opfern zum Beispiel Nanosonden, die über die Blutbahn bis ins Gehirn vordrangen. Durch die Sonden im Körper bauten die Opfer eine Verbindung zum Gesamtkollektiv der Borg auf, um die Befehle der Borgkönigin empfangen zu können.

Diese Beispiele machen schon deutlich, wie kontrovers die Möglichkeiten und Visionen der Nanotechnologie in der Film- und Serienwelt eingesetzt werden. Auch außerhalb der Film- und Serienwelt diskutieren Experten über Positives und Negatives. Um das wahre Potenzial aber auch die daraus möglicherweise resultierenden Gefahren vollkommen abschätzen zu können, werden Wissenschaftler wohl noch eine Weile weiter forschen müssen.

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Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » |9. März 2010


Von der Fiktion zur Realität

Vernetzte Bakterien

Abbildung: Lars Peter Nielsen

Bei der gestrigen 82. Verleihung der begehrten Oscars in Los Angeles spielte Nanotechnologie zwar nur eine klitzekleine Nebenrolle, aber sie war dennoch vertreten.

Dieses Mal war es James Camerons Film Avatar, der im Vorfeld der Verleihung schon mehrfach auch unter Nano-Wissenschaftlern und -Forschern für Gesprächsstoff gesorgt hatte. Sie diskutierten über die im Film dargestellte Fähigkeit des Volkes der Na´vi (das einheimische Volk auf dem Planeten Pandora) eine Verbindung mit allen anderen Elementen ihres Planeten eingehen zu können.

Nun haben Forscher der Aarhus Universität in Dänemark Beweise gefunden, dass es bei uns auf der Erde Organismen gibt, die ähnliche Verbindungen eingehen können. Es handelt sich dabei um Bakterien, die auf dem Meeresgrund leben. Sie stehen durch ein Netz von mikorbiellen Nanodrähten untereinander in Verbindung und handeln so gemeinschaftlich als ein Super-Organismus. Während der eine Teil der Bakterien die Aufgabe des Atmens für den Super-Organismus übernimmt, ist der andere Teil mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt.

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Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » |8. März 2010


Die zweite Karte

Karte 2 - Nanas kleine WeltDie 2. Karte wurde in Mannheim entdeckt. Hier noch einmal alle Hinweise, anhand derer ihr Eure Karte vor Ort holen könnt:

Hier kannst du von den großen Dingen auf die kleinen herabschauen

Halte Ausschau nach einem großen, stabförmigen Gebäude

Die Karte ist im Erdgeschoss des stabförmigen Gebäudes, das direkt in der Nähe einer grünen Oase in Mannheim steht

Wenn ihr nicht aus Mannheim kommt, ist das auch kein Problem. Klickt in diesem Beitrag einfach oben links auf die Karte, dann könnt ihr sie als PDF-Datei herunterladen und ausdrucken. Eure Webcam erkennt sowohl die Karten, die vor Ort gefunden werden können, als auch die Karten, die selbst ausgedruckt werden.

Hinweis zur nächsten Karte (3): Vor dem Gebäude mit dem stillen Raum steht ein großer, auffälliger Steinbogen.

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Kategorie Karten | 0 Kommentare » |8. März 2010


Elektrospinnen und Nanofasern

Nanofasern Calciniert

Foto: BASF

Nanofasern haben meist einen Durchmesser von weniger als 300 Nanometern. Damit sind sie 1000-mal feiner als ein menschliches Haar und unter einem Lichtmikroskop nicht mehr erkennbar. Trotzdem erscheint der Bildausschnitt links sehr vertraut – vergleicht man ihn mit einer vergrößerten Darstellung von heutigen Textilien.

Was man mit Hilfe dieser anorganischen Nanofasern alles anstellen kann ist bislang eher Wunschgedanke der gegenwärtigen Forschung. So sind zum Beispiel Kleidungsstücke mit eingebautem UV-Schutz, speziell gehärtete Laptopgehäuse oder auch besondere Gas-Sensoren denkbar, denn diese winzigen Synthese-Fäden bieten ganz neue Anwendungsmöglichkeiten.

Dennoch sind sie zur Zeit noch Bestandteil eines Forschungsprozesses, der zum Beispiel auch ganz in der Nähe von Mannheim, in Ludwigshafen, statt findet. Lediglich in einem Gebiet werden die Fasern bereits tagtäglich eingesetzt: Zur Herstellung von Luftfiltern und Feinstaubfiltern.

Das Verfahren zur Herstellung dieser kleinsten Fasern bezeichnet man als Elektrospinnen. Dabei wird ein gelöstes Polymer (eine chemische Verbindung aus Ketten- oder verzweigten Molekülen) mit einem Salz auf einer Nadelspitze in ein starkes elektrisches Feld eingebracht. Die Fasern formen sich nun, indem sie sich in Richtung der Gegenelektrode ausrichten. Während dieses Prozesses verdampft gleichzeitig auch das Lösungsmittel.

Anschließend findet ein Prozess statt, den man Kalzinierung nennt. Dabei werden die Fasern erhitzt wodurch das Lösungsmittel und das Polymer entfernt werden.

Stellt Euch mal Outdoor-Kleidung mit eingebautem UV-Schutz vor. Würdet ihr so etwas anziehen oder lieber auf Kleidung zurückgreifen, die nicht mit Hilfe von Nanotechnik verändert wurde?

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Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » |6. März 2010


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  • Die Missionskarten

    Hier kannst du dir die Karten als PDFs herunterladen, die an verschiedenen Orten in Mannheim gefunden wurden:

  • Wo sind die Karten versteckt?

    Du wohnst in Mannheim und bist auf der Suche nach den Karten? Hier findest du Hinweise, wo du suchen kannst:

    Karte 1: (Status: gefunden)

    Diese Karte gibt es nur online

    Karte 2: (Status: gefunden)

    Hier kannst du von den großen Dingen auf die kleinen herabschauen

    Halte Ausschau nach einem großen, stabförmigen Gebäude

    Die Karte ist im Erdgeschoss des stabförmigen Gebäudes, das direkt in der Nähe einer grünen Oase in Mannheim steht

    Karte 3: (Status: gefunden)

    Diese Karte befindet sich in einem stillen Raum

    Vor dem Gebäude mit dem stillen Raum steht ein großer, auffälliger Steinbogen

    Ganz in der Nähe des stillen Raumes ist ein großes Werk, in dem z.B. grüne Traktoren hergestellt werden. Der stille Raum befindet sich an der Straße, die den gleichen Namen trägt wie das Werk

    Karte 4: (Status: gefunden)

    Diese Karte findet ihr in einem Gebäude, in dem sich alles auf mechanische Arbeit konzentriert

    In der Nähe des gesuchten Gebäudes/Werkes gibt es einen größeren Park

    Ein alter Wasserturm ziert die Mitte des Werksgeländes und auch einige Fotos davon. So weit müsst ihr aber nicht. Es reicht der Empfang

    Karte 5: (Status: gefunden)

    Kommt am Dienstag 16.03.2010 um 17 Uhr zu dem durch die folgenden Hinweise beschriebenen Ort:

    Diese Karte befindet sich in der Nähe eines Stadions

    Das Gebäude, in dem sich die Karte befindet, wurde in diesem Jahr umbenannt

    Das gesuchte Gebäude vereint 200 Jahre Technik- und Sozialgeschichte

    Außerhalb Mannheims

    Wenn du nicht in Mannheim wohnst, kannst du hier häufiger vorbeischaun. Sobald eine Karte gefunden wurde, dauert es nicht lange, dann steht die Karte auch hier zum Download bereit.

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