Ein kurzer Blick in die Nanowelt ist nach wie vor meist nur mit speziellem Werkzeug möglich. Wem dieses Werkzeug fehlt, der kann nur über Umwege einen Blick auf die faszinierenden Bilder von Strukturen und Atomen werfen.
Wer jedoch mit offenen Augen durch die Welt läuft, der kann auch ohne spezielle Werkzeuge manch wundersame Objekte entdecken. Der Londoner Künstler Slinkachu setzt zum Beispiel kleine, handbemalte Figuren in der realen Welt in Szene und hält diese Momente dann in einer Fotoreihe fest. Diese sammelt er in seinem Street Art Projekt mit dem Titel Little People, welches man sich zum Beispiel auf der gleichnamigen Webseite oder in einem darüber erschienenen Buch anschauen kann.
Auch Nanotechnologie kann man heute schon in unserer Umgebung entdecken, ohne dass man diese aufgrund ihrer Größe selbst sehen kann. Es handelt sich dabei um Dinge, die mittels der Nanotechnologie verändert oder verbessert wurden. Um eine Oberfläche so zu versiegeln, dass Wasser und andere Sachen ohne Rückstände an ihr abperlen, findet man zum Beispiel schon einige Sprays im Supermarkt.
Sind euch solche Dinge auch schon einmal aufgefallen? Wenn ja, dann schaut Euch doch noch einmal genau in Eurer Umgebung um. Lasst euren Blick in eurer Wohnung, am Arbeitsplatz, im Supermarkt, in der Schule, in der Universität oder wo auch immer schweifen und haltet Ausschau nach mehr oder weniger alltäglichen Sachen die Nanotechnologie verwenden.
Wenn ihr etwas gefunden habt, dann schießt ein Foto davon und ladet es auf unserer Facebook-Seite hoch oder verlinkt es dort. Wenn ihr kein eigenes Facebook-Profil habt, dann könnt ihr mir das Bild auch an meine Email-Adresse (nfuchs@nanas-kleine-welt.de) schicken und ich werde es dort hochladen und Eurem Namen als Urheber des Fotos vermerken. Bitte ladet nur Fotos hoch, die ihr wirklich selbst gemacht habt.
Unter allen Teilnehmern wird dann am 16.03. um 17.30 Uhr ein Gewinner ausgelost, der ein Exemplar des Buches Little People erhält. Ich freue mich schon auf eure Entdeckungen.
Tags: Entdeckungen, Little People, Nanotechnologie, Slinkachu, Verlosung
Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » |5. März 2010
Der Blick durch eine Lupe auf die kleinen Dinge fasziniert Menschen und Forscher schon seit Jahrhunderten. Dies zeigt sich auch in immer neuen Fotos und Illustrationen in den Nachrichten, der Presse und natürlich im Internet, wodurch diese Bilder auch ihren Weg aus den Wissenschaften ins normale Leben finden.
Die Bilder fangen dabei nicht nur kleinste Insekten und Bakterien ein sondern zeigen auch Zellen, Strukturen und allerlei anderes, das auf den ersten Blick fast schon unvorstellbar aber doch real ist.
Die Nikon’s Small World Photomicrography Competition ist zum Beispiel ein Wettbewerb, bei dem Wissenschaftler aus der ganzen Welt ihre faszinierenden Bilder einreichen können. In diesem Jahr ist das noch bis zum 30. April möglich, danach entscheidet eine Jury über die ungewöhnlichsten Abbildungen und kürt die Gewinner. Auf der Seite sind auch die Gewinner der letzten Jahre ausgestellt, sodass man sich dort einen sehr schönen Eindruck von den Werken machen kann.
Im Zusammenhang der International Conference on Electron, Ion, and Photon-Beam Technology and Nanofabrication (kurz EIPBN) gibt es ebenfalls einen solchen Wettbewerb. Unter dem Motto “Most bizzare” werden hier auch Bilder zugelassen, bei denen manuelle Änderungen auf Nanogröße durchgeführt wurden.
Das führt zum Beispiel dazu, dass wir Objekte in den Abbildungen wiedererkennen, die uns aus unserer normalgroßen Welt schon bekannt sind. Zum Beispiel erregte das Bild der Nano-Kloschüssel sehr viel Aufmerksamkeit. Aber auch der Fischschwarm oder der Jogger (Vorjahresgewinner des gleichen Wettbewerbs) waren und sind viel besprochen.
Tags: EIPBN, Forscher, Konferenz, Mikroskop, Nikon's Small World Photomicography Competition, Wettbewerb
Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » |4. März 2010
Einige von Euch sind ja bereits im Besitz einer Karte, andere haben des öfteren per Email oder auch in den Kommentaren gefragt, wo man diese Karte bekommen kann. Hiermit steht Euch allen die Karte nun frei zur Verfügung. Um sie zu verwenden geht dazu wie folgt vor:
1.) Ladet Euch die PDF-Datei der Karte herunter
2.) Druckt Euch die Karte auf einem Blatt Papier aus
3.) Ruft die Seite Karten hier auf dieser Website auf
4.) Wenn Ihr danach gefragt werdet, ob diese Webseite Zugriff auf Eure Webcam haben darf, klickt ihr auf Zulassen.
Auf einigen Mac-Rechnern kann es passieren, dass die Webseite nicht automatisch die richtige Kamera ausgewählt hat. Macht in diesem Fall vor dem Klick auf Zulassen einen Rechtsklick in das kleine Fenster, klickt dort auf die Kamera um deren Einstellungen vorzunehmen und wählt in dem Kamera-Auswahl-Menü die “USB Kamera” aus. Anschließend klickt ihr auf Zulassen und alles geht ganz normal weiter.
5.) Wenn Ihr Euch auf der Webseite sehen könnt, dann haltet die Karte so in die Kamera, dass diese das Symbol auf der Karte erfassen kann
6.) Nun lasst Euch überraschen was passiert…
Viel Spaß dabei!
Die nächste Karte findet ihr, wenn ihr von den großen Dingen auf die Kleinen herabschaut.
Tags: Hinweis, Karte, PDF, Webcam
Kategorie Karten | 3 Kommentare » |3. März 2010
Schon Aristoteles beobachtete mit Staunen die Fähigkeiten der Geckos, die sich scheinbar mühelos an Wänden und unter Decken fortbewegen konnten.
Lange gingen Forscher davon aus, dass die kleinen Echsen eine Art Klebstoff über ihre Füße absondern, um senkrecht und sogar Kopfüber laufen zu können. Diese Annahme konnte jedoch im Verlauf der letzten Jahre widerlegt werden und das Rätsels um diese Besonderen Fähigkeiten gelöst werden.
Wie nicht anders zu erwarten war ist die Lösung winzig klein, hat aber trotzdem einen riesigen Effekt. Wenn man sich die Zehen von Geckos ganz genau ansieht, so stellt man fest, dass sie mit Millionen von kleinen Härchen übersäht sind. Und jedes dieser einzelnen Haare spaltet sich wiederum tausendfach auf, sodass sich kleine Polster bilden.
Doch wie wirken diese nanogroßen Polster und wodurch kann der Gecko das Gesetz der Schwerkraft überwinden?
Das A und O hierbei ist die Anordnung der Haar-Polster. Durch ihre spezielle Aufstellung entstehen zwischen ihnen und dem Untergrund auf welchen sie treffen, Anziehungskräfte, die auf den Gesetzen der Van-der-Waal-Wechselwirkung beruhen.
Hätte der Gecko nur wenige Haare an den Zehen, könnte er nicht so einfach an der Decke entlang spazieren, da jedes Haar nur eine sehr geringe Kraft an die Oberfläche übertragen kann. Doch durch die hohe Anzahl und die zusätzlichen Aufspaltungen, kann der Gecko sogar mit nur einem Zeh, sein gesamtes Körpergewicht an einer Oberfläche halten.
Wie so häufig schauen sich die Entwickler und Forscher auch diese fantastische Fähigkeit des schon seit etwa 50 Millionen Jahren auf unserer Erde lebenden Echse ab, um die Erkenntnisse in neue Technologien fließen lassen zu können.
So soll diese besondere Eigenschaft, die man auch bei einer Vielzahl von Insekten beobachten kann, auch Roboter ermächtigen, ohne Probleme die Wände hochgehen zu können.
Kennt ihr weitere Beispiele dieser besonderen Fähigkeiten? Dann schreibt mir diese doch bitte hier in den Kommentaren.
Tags: Aristoteles, Fortbewegung, Gecko, Van-der-Waal Kräfte
Kategorie Allgemein | 1 Kommentar » |3. März 2010
Schon um 1600 herum befassten sich Forscher mit der Untersuchung von kleinen Dingen. Sie experimentierten dazu mit verschiedenen Techniken und fanden einen Weg Lichtstrahlen über Linsen und Spiegel so umzulenken, dass sie das zu untersuchende Objekt vergrößert darstellten. Ihnen haben wir das auch heute noch bekannte Lichtmikroskop zu verdanken, dass sicher jeder schon einmal im Biologie-Unterricht verwendet hat.
Die Vergrößerung mit einem solchen Mikroskop ist jedoch stark von der Wellenlänge des verwendeten Lichts abhängig und liegt bei maximal 0,2 Mikrometern. Diese Beschränkung trieb Forscher dazu auch mit anderen Wellen zu experimentieren. So entstand zum Beispiel auch die Ultraschall-Mikroskopie, bei der Schallwellen auf ein zu untersuchendes Objekt geworfen werden und die zurückfallenden Wellen erfasst werden. Dadurch ergibt sich ein Abbild, anhand dessen man zum Beispiel die Materialeigenschaften eines Objektes genauer untersuchen kann. Diese Technik wird zum Beispiel auch bei Untersuchungen von Materialien auf Defekte oder Veränderungen angewandt.
Trotzdem reicht auch dieses Verfahren noch nicht aus, sich die wirklich kleinen Dinge genauer anschauen zu können. Hierfür muss man auf andere Techniken zurückgreifen.
Tags: Lichtmikroskop, Mikroskop, Ultraschallmikroskop, Wellen
Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » |2. März 2010
Heute möchte ich Euch auch meinen ständigen Begleiter vorstellen. Wir haben schon viele Sachen zusammen erlebt und er wird mir und Dir auch bei meinen jetzigen Forschungen zur Seite stehen.
Tags: Begleiter, Einstein, Hinweise, Notizen, Rückwandlungsprozess
Kategorie Allgemein | 1 Kommentar » |24. Februar 2010
Habt ihr Euch schon gewundert, warum Ihr auf der Startseite nach einer Karte gefragt werdet? Damit hat es folgendes auf sich:
In und um Mannheim herum gibt es einige Orte, an denen Ihr in den nächsten Tagen verschiedene Karten finden könnt. Sie helfen Euch dabei, Euch mehr mit meinem aktuellen Forschungsgebiet auseinanderzusetzen und mit ihnen könnt Ihr weitere Inhalte freischalten. Wenn es soweit ist, werden sie Euch auch helfen, mich aus der Nanowelt zurückzuholen. Haltet am besten gleich mal Ausschau nach den Hinweisen zur nächsten Karte.
Wenn Ihr dann eine gefunden habt, dann geht am besten gleich auf die Seite Karten und wartet einen kurzen Augenblick, bis sich Eure Webcam aktiviert hat. Anschließend könnt Ihr die Karte in die Webcam halten und schauen, was dann passiert.
Die Auswahl der Motive auf den Karten hat übrigens Einstein getroffen. Er unterstützt mich ja bei vielen Sachen. Bald werde ich ihn Euch einmal vorstellen.
Tags: Einstein, Karten, Mannheim, Webcam
Kategorie Allgemein | 2 Kommentare » |22. Februar 2010
Neue und unbekannte Sachen übten schon immer eine Faszination auf mich aus. Bereits in der Schule wollte ich diesen Dingen auf den Grund gehen und nutzte jede freie Minute, um neue Dinge zu erforschen. Und nun stehe ich am Anfang eines neuen Forschungsprojektes. Doch bevor ich jetzt schon zu viel verrate, schau lieber selbst…
Tags: erforschen, Experimente, Nano-Welt, Struktur
Kategorie Allgemein | 0 Kommentare » |20. Februar 2010