Den Forschern der Berkeley Universität ist es bereits im Jahr 2003 gelungen, einen wenige Nanometer großen Nanomotor zu erstellen. Geht es nach der Vision der Nanowissenschaftler, so können diese Motoren später einmal dazu eingesetzt werden, eine ebenfalls nur wenige Nanometer große Maschine anzutreiben. Der Antrieb dieser Nanobots oder auch Naniten kann dabei durch eine Streck- oder Ziehbewegung oder als Drehbewegung eines Propellers geschehen.
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In verschiedenen Berichten in der Fachpresse schreiben Nanowissenschaftler auch schon seit längerem über ihre visionären Einsatzgebiete für die kleinen Konstrukte und nicht selten greift auch Hollywood das Thema in dem einen oder anderen Blockbuster auf. Dabei reicht das hypothetische Einsatzspektrum von einfachen mechanischen Vorrichtungen über Mini-Uboote mit denen Medikamente durch die Blutbahnen an die notwendigen Stellen transportiert werden bis hin zu kleinen Miniaturfräsen, deren Arbeit daraus besteht, die Herzkranzgefäße von eventuellen Ablagerungen zu reinigen.
Neben den physikalischen Nanomotoren gibt es noch weitere, interessante Arten von kleinsten Motoren. Zum Beispiel entdecken und entwickeln Forscher immer mehr molekulare oder biologische Antriebe in den Bereichen der Biochemie bis Medizin. Häufig handelt es sich dabei um einzelne Bestandteile biologischer Zellen, wie bei dem Enzym ATP-Synthase, das entweder als ATP-verbrauchende Protonenpumpe oder als Protonen-getriebene ATP-Synthase auftreten kann.
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